eine wunderschöne, naturnahe und erstmalig stattfindende Aktivität der HL fand am Tage unseres Maiganges früh morgens statt. Sie galt neben all den vielen Aufräum- und Verschönerungsaktivitäten der vergangenen Monate einem ganz besonderen Interesse, das der Erkundung unserer heimischen Vogelwelt im Heger Holz. Eine kleine Gruppe ornithologisch Interessierter traf sich zu diesem Anlass bereits vor Sonnenaufgang 🌅 unter fachkundiger Leitung und Expertise von Bernhard Volmer und Matthias Lennartz am Schütterhaus. Ziel und Anliegen waren die zu dieser sehr frühen und durchaus stimmungsvollen Morgenstunde bereits sehr aktiven Vogelarten zu beobachten, weitestgehend zu erfassen und zu bestimmen. Ein regelrechtes Konzert 🎵 wunderschöner, sehr melodiöser Klänge und Rufe von nah und fern bot sich uns – ließ uns in diesem Moment vollends den Alltag vergessen und ja, war auch ein wenig Entschädigung für unsere sehr kurze Nacht. Das Wahrnehmen, Erkennen und Bestimmen verschiedenster Vogelstimmen und – melodien in unserem Holz, die nicht nur gleichzeitig, sondern zudem auch noch aus verschiedensten Richtungen ertön(t)en, stellen natürlich eine besondere Herausforderung an jeden Hobbyornithologen dar: Konzentration, ein „feines“ Gehör und nicht zuletzt ein – langes -Training und die damit verbundene Erfahrung erleichtern natürlich das sichere und schnelle Erkennen und Bestimmen der jeweiligen Vogelspezies. Es sei aber an dieser Stelle erwähnt, dass jedem Interessierten und nicht ganz so vogelkundlich Erfahrenen neben herkömmlichen und sehr bewährten Hilfsmitteln wie z.B. Bestimmungsbücher und Fernglas – diese sind ein Muss! – natürlich auch moderne Hilfsmittel wie digitale Apps unterstützend zur Verfügung stehen. Insbesondere erleichtern digitale Apps eine unkomplizierte und recht schnelle Zuordnung vor Ort, weshalb sie gerade sehr gern und immer mehr eingesetzt werden. An diesem doch sehr frischen, aber auch stimmungsvollen Morgen konnten wir in einer 1,5 stündigen Beobachtungsphase 17 verschiedene Vogelarten in unserem Holz anhand ihrer wunderschönen Melodien und Rufe zuordnen. Diese recht hohe Anzahl ist erfreulich und zugleich ermutigend, zeigt sie damit auch die Reichhaltigkeit und Biodiversität unseres Waldes an ! Neben den dunklen und langgezogenen hu-hu-Rufen des Waldkauzes, die wohl jeder schon einmal wahrgenommen hat, dem sehr häufig und gut heraushörbaren abwechslungsreichen zwitschernden und flötenden Gesang der Mönchsgrasmücke sowie dem typischen lachenden Ruf des Grünspechtes und dem zu dieser Jahreszeit häufigen Trommeln des Buntspechtes seien nur einige wenige Vogelarten besonders erwähnt. Eine vollständige Liste aller 17 von uns festgestellten Vogelarten befindet sich daher als Anhang am Textende. Eine ganz persönliche Anmerkung sei mir zum Schluss erlaubt: Langfristig hoffen wir sehr, dass auch zukünftig solch interessante und spezielle Begehungen unseres Holzes – bei entsprechendem Teilnehmerinteresse vorausgesetzt – stattfinden werden, stellen sie doch eine wunderbare und nachhaltige Naturerfahrung und nicht zuletzt auch einen „spielerischen“ Lernzuwachs an Artenkenntnis dar.
Da wir möglichst vielen Naturliebhabern und Interessierten die Gelegenheit bieten möchten, auch an einer nächsten Exkursion teilnehmen zu können, laden wir herzlich alle Hobbyornithologen der Heger Laischaft zu einer späteren (!) Stunde als 5 Uhr morgens ein – in der Hoffnung auf eine größere Resonanz und stärkere Teilnehmerzahl ! (Irmtraud Röwer)
Erstellt am Juni 8, 2026 von admin
Das war die Vogelstimmenexkursion am Forsthof
Wenn der Waldkauz ruft !
Liebe Interessenten, liebe ornithologisch Interessierte,
eine wunderschöne, naturnahe und erstmalig stattfindende Aktivität der HL fand am Tage unseres Maiganges früh morgens statt. Sie galt neben all den vielen Aufräum- und Verschönerungsaktivitäten der vergangenen Monate einem ganz besonderen Interesse, das der Erkundung unserer heimischen Vogelwelt im Heger Holz.
Eine kleine Gruppe ornithologisch Interessierter traf sich zu diesem Anlass bereits vor Sonnenaufgang 🌅 unter fachkundiger Leitung und Expertise von Bernhard Volmer und Matthias Lennartz am Schütterhaus. Ziel und Anliegen waren die zu dieser sehr frühen und durchaus stimmungsvollen Morgenstunde bereits sehr aktiven Vogelarten zu beobachten, weitestgehend zu erfassen und zu bestimmen.
Ein regelrechtes Konzert 🎵 wunderschöner, sehr melodiöser Klänge und Rufe von nah und fern bot sich uns – ließ uns in diesem Moment vollends den Alltag vergessen und ja, war auch ein wenig Entschädigung für unsere sehr kurze Nacht.
Das Wahrnehmen, Erkennen und Bestimmen verschiedenster Vogelstimmen und – melodien in unserem Holz, die nicht nur gleichzeitig, sondern zudem auch noch aus verschiedensten Richtungen ertön(t)en, stellen natürlich eine besondere Herausforderung an jeden Hobbyornithologen dar:
Konzentration, ein „feines“ Gehör und nicht zuletzt ein – langes -Training und die damit verbundene Erfahrung erleichtern natürlich das sichere und schnelle Erkennen und Bestimmen der jeweiligen Vogelspezies. Es sei aber an dieser Stelle erwähnt, dass jedem Interessierten und nicht ganz so vogelkundlich Erfahrenen neben herkömmlichen und sehr bewährten Hilfsmitteln wie z.B. Bestimmungsbücher und Fernglas – diese sind ein Muss! – natürlich auch moderne Hilfsmittel wie digitale Apps unterstützend zur Verfügung stehen.
Insbesondere erleichtern digitale Apps eine unkomplizierte und recht schnelle Zuordnung vor Ort, weshalb sie gerade sehr gern und immer mehr eingesetzt werden.
An diesem doch sehr frischen, aber auch stimmungsvollen Morgen konnten wir
in einer 1,5 stündigen Beobachtungsphase 17 verschiedene Vogelarten in unserem Holz anhand ihrer wunderschönen Melodien und Rufe zuordnen. Diese recht hohe Anzahl ist erfreulich und zugleich ermutigend, zeigt sie damit auch die Reichhaltigkeit und Biodiversität unseres Waldes an !
Neben den dunklen und langgezogenen hu-hu-Rufen des Waldkauzes, die wohl jeder schon einmal wahrgenommen hat, dem sehr häufig und gut heraushörbaren abwechslungsreichen zwitschernden und flötenden Gesang der Mönchsgrasmücke sowie dem typischen lachenden Ruf des Grünspechtes und dem zu dieser Jahreszeit häufigen Trommeln des Buntspechtes seien nur einige wenige Vogelarten besonders erwähnt. Eine vollständige Liste aller 17 von uns festgestellten Vogelarten befindet sich daher als Anhang am Textende.
Eine ganz persönliche Anmerkung sei mir zum Schluss erlaubt:
Langfristig hoffen wir sehr, dass auch zukünftig solch interessante und spezielle Begehungen unseres Holzes – bei entsprechendem Teilnehmerinteresse vorausgesetzt – stattfinden werden, stellen sie doch eine wunderbare und nachhaltige Naturerfahrung und nicht zuletzt auch einen „spielerischen“ Lernzuwachs an Artenkenntnis dar.
Da wir möglichst vielen Naturliebhabern und Interessierten die Gelegenheit bieten möchten, auch an einer nächsten Exkursion teilnehmen zu können, laden wir herzlich alle Hobbyornithologen der Heger Laischaft zu einer späteren (!) Stunde als 5 Uhr morgens ein – in der Hoffnung auf eine größere Resonanz und stärkere Teilnehmerzahl ! (Irmtraud Röwer)
Die „Vogeluhr“ am Forsthof (09.05.2026)
Uhrzeit
Vogelart
5.05
Waldkauz
5.06
Rotkehlchen, Singdrossel, Mönchsgrasmücke, Zaunkönig, Amsel
5.10
Kohlmeise
5.15
Buchfink
5.23
Zilpzalp
5.26
Eichelhäher, Kanadagans
5.38
Großer Buntspecht
5.43
Rabenkrähe
5.47
Grünspecht
6.08
Star
6.11
Ringeltaube
6.12
Blaumeise
15.00
Kuckuck
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